Kompostierbar? Nicht immer ein Vorteil.
Der Grund ist einfach: Die Verarbeitungszeit in industriellen Kompostieranlagen ist deutlich kürzer, als viele «kompostierbare» Produkte benötigen, um sich vollständig zu zersetzen. Rückstände bleiben zurück – und stören den natürlichen Kreislauf.
Weniger ist mehr.
Wer der Umwelt wirklich etwas Gutes tun will, setzt am besten auf einfache Lösungen:
- Grüngut möglichst ohne Sack entsorgen
- Wiederverwendbares Geschirr statt Einwegprodukte
Gerade bei Grillfesten oder Veranstaltungen macht das einen grossen Unterschied.
Wenn ein Sack nötig ist
Falls ein Sack unvermeidbar ist, gilt: Nicht jeder «Biobeutel» ist geeignet.
Zugelassen und akzeptiert sind ausschliesslich sogenannte Compobags mit weissem Gitternetzdruck. Nur diese werden von der Grüngutabfuhr toleriert.
Die zugelassenen Säcke sind in grösseren Detailhandelsgeschäften erhältlich – grössere Formate auch in Baumärkten oder bei spezialisierten Anbietern.
Gut informiert entsorgen
Ein genauer Blick auf die Herstellerangaben lohnt sich: «Biologisch abbaubar» bedeutet nicht automatisch, dass das Produkt im lokalen Kompost auch wirklich zerfällt.
